Mit Schrott Geld verdienen?

Auf der Suche nach passenden Verdienstmöglichkeiten stellen sich Versuche und Recherchen immer wieder mal als nicht so lukrativ heraus. So auch das Thema Geld durch Schrott, worauf ich durch zufälliges Einschalten bei der Der Trödeltrupp gekommen bin. Da lag der Gedanke nahe, einmal im Keller nachzuschauen oder eventuell sogar bei Entrümpelungen zu helfen.

In Schrott stecken wichtige Rohstoffe

Mehr als nur Schrott: Kupfer, Alu und co.

Denn dass Schrott einen gewissen Wert hat, ist klar. Immerhin „verstecken“ sich darin wertvolle Rohstoffe. Theoretisch lässt sich sogar mit dem Sammeln von Papier Geld verdienen. Allerdings sind die benötigten Mengen hier so groß, dass der Aufwand für eine Privatperson in keiner Relation zum Nutzen steht.

Etwas besser sieht es aber mit den folgenden Materialien aus, die es in Form alter Haushaltsgeräte, Möbel oder Sportartikel durchaus zu finden gibt:

  • Kupfer: Kupfer ist begehrt. Hohe Einnahmen lassen sich mit Kupferkabel, Kupferblech und Kupfergranulat erzielen. Eine Tonne bringt fast 5.000 Euro. Da wundert es nicht, dass regelmäßig die Kabel von beispielsweise Bahntrassen geklaut werden.
  • Blei: Der Erlös aus Produkten mit Blei ist weitaus geringer als die Geschäfte mit Kupfer. Dennoch bringt eine Tonne rund 500 Euro ein.
  • Aluminium: Unterschieden wird zwischen Aluminium-Drähten, Aluminium-Kabeln, Aluminium ohne Legierung. Für eine Tonne Mischkabel bekommen Händler knapp 200 Euro angeboten. Für reines Aluminium gibt es bis zu 1.000 Euro pro Tonne.

Und das sind längst nicht alle Wertstoffe, welche Geld einbringen. Eine wunderbare Übersicht bietet das Schrottlexikon sowie die auf der Homepage ersichtlichen aktuellen Schrottpreise.

 Woher den Schrott nehmen, wenn nicht stehlen?

Soweit die Theorie. In der Praxis ist es dann gar nicht mal so leicht, an Schrott zu kommen. Das Durchforsten von Wohnung und Keller brachte außer zweier alter Handys nicht wirklich viel zu Tage. Laut Schrottlexikon liegt der Kilopreis momentan bei ca. vier Euro.

Das ist nicht schlecht, allerdings kann man sie für das Geld oftmals auch einfach verkaufen oder an arme Länder spenden. Ähnlich sieht es mit alten Tonerkartuschen aus, welche nicht in den Restmüll gehören. Es ist einfach sehr schwierig, ohne zu großen Aufwand an die Mengen zu kommen, die man für ein sinnvolles Eintauschen gegen Bares benötigen würde.

Für 2 Euro an Schrott lohnt der Weg zum Händler kaum. Vielleicht hat aber wer anders mehr Glück und eine bessere „Schrottquelle“ als ich, denn auch das Nachfragen bei Freunden brachte mich nicht wirklich weiter. Ganz anders kann das natürlich aussehen, wenn man eine Wohnung auflöst. Eure Erfahrungen könnt ihr gerne in den Comments hinterlassen.

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