Geld mit dem Handy verdienen: abalo App im Test

Achtung: Scheinbar ist das Konzept von Abalo nicht aufgegangen. Die App schließt zum 15. Juni 2015 die Pforten. Eine Anmeldung ist daher nicht mehr sinnvoll.

Wie immer habe ich keine Mühen gescheut und die Handy App abalo für euch getestet. Mit abalo soll sich Geld ganz einfach mit dem Handy verdienen lassen. Das Prinzip ist dabei simpel: Man kriegt ab und an Werbung angezeigt und erhält dafür jeweils 1,8 Cent (nicht zu verwechseln mit 0,18 Euro aka 18 Cent). Dieser Betrag wurde mittlerweile auch gesenkt auf 1,2 Cent (Update im Juli 2014).

Wie kann ich mit abalo Geld verdienen?

In der abalo App angezeigte werbung

In der abalo App angezeigte Werbung

Die Installation geht relativ schnell und einfach. Mal lädt die abalo App einfach aus dem Play Store von Google und registriert sich am besten gleich auf der Webseite. Name, Anschrift und Geburtsdatum sind erforderlich sowie entweder ein Bank- oder Paypal-Konto.

Dorthin wird später der Verdienst gutgeschrieben. Paypal wurde noch durch eine Testüberweisung von 1 Cent verifiziert. Doch schon vorher kann man abalo nutzen und die ersten Cents generieren.

abalo bietet zwei Möglichkeiten, die Werbung anzuzeigen. Entweder innerhalb eines eigenen Lockscreens oder als interaktives Wallpaper. Ich habe die erste Variante gewählt. Tatsächlich wird mir auf diesem Weg zwei bis viermal pro Tag Werbung angezeigt.

Ich muss nichts anklicken und blöd gesagt die Werbung nichtmal anschauen. Wer das dennoch möchte, kann sich alle bisher eingeblendeten Werbefenster in einem eigenen kleinen Archiv anschauen. Erster Eindruck – gut!

Wie viel Geld kann ich mit abalo verdienen?

Mein bisheriger Verdienst nach zwei Wochen abalo

Mein bisheriger Verdienst nach zwei Wochen abalo auf dem Handy

Ich habe abalo jetzt fast zwei Wochen am Start und in der Zeit 54 Cent verdient. Klingt nach nicht viel und ist es auch nicht. Allerdings trifft das Thema “Geld nebenbei verdienen” bei kaum einer Sache so exakt zu wie bei abalo. Man kann den Lockscreen einfach durch seinen bisherigen ersetzen. Die Bewegung zum Entsperren ist immer dieselbe, egal ob gerade Werbung aktiv ist oder nicht.

Somit kostet abalo im Endeffekt keinerlei Zeit. Zugegeben, der Verdienst könnte etwas höher sein. Aber der Zeitaufwand ist eigentlich nicht vorhanden… wenn denn die Neugierde nicht wäre und ich die App immer mal wieder öffnen würde. Ich werde abalo daher erstmal weiterhin laufen lassen, bis ich die erste Zahlung erhalte. An sich wäre es super, wenn häufiger Werbung eingeblendet werden würde. Denn dadurch würde man auch der Verdienst steigen.

abalo im Test – Fazit nach über 6 Monaten Nutzung

Mittlerweile ist es Juli 2014 und zwischenzeitlich lief abalo bei mir nicht. Ich hatte mein Smartphone irgendwann neu gestartet und den Aufruf der App dabei vergessen. Doch seit Juni bin ich wieder dabei und wage es nun, ein Fazit zu ziehen.

 

 

Mit normaler Nutzung habe ich im Juni 34 Cent und im Juli bisher ganze 15 Cent verdient. Damit komme ich auf insgesamt 1,434 Euro. Ob sich abalo lohnt? Nun, für die Werbetreibenden bestimmt. Denn es geht gar nicht anders, als dass man die Werbung wahrnimmt. Interessant wäre, wie viel abalo hier in Rechnung stellt, denn ein sicherer Kontaktpreis von ein paar Cent ist durchaus günstig.

Aus Sicht des Nutzers finde ich es schwierig. Einerseits vergeht kaum Zeit, da man ja eh einen Lockscreen hat. Aber wirklich Geld verdient man mit abalo dann auch nicht. Es hilft auch nichts, das Smartphone dauernd zu aktivieren, da gar nicht so oft Werbung ausgeliefert wird. Also, ich würde schätzen, dass man mit abalo pro Jahr vielleicht 8-10 Euro verdienen kann. Wem das als Taschengeld ausreicht, der möge zur App greifen. Ansonsten lieber sein lassen.

Hast du Erfahrung mit der abalo App gemacht? Hinterlasse deine Wertung hier!

Achtung: Scheinbar ist das Konzept von Abalo nicht aufgegangen. Die App schließt zum 15. Juni 2015 die Pforten. Eine Anmeldung ist daher nicht mehr sinnvoll.

abalo Handy App

abalo Handy App
7.6

Zeitaufwand

10/10

Zeitliche Flexibilität

10/10

Erforderliche Vorkenntnisse

10/10

Maximaler Verdienst

1/10

Pros

  • Kein wirklicher Zeitaufwand
  • Fast überall nutzbar
  • Wenig benötigte Bandbreite
  • Werbung stört nicht wirklich

Cons

  • Nur wenige Euro pro Jahr möglich
  • Wenig Geld pro angesehener Werbung
  • Auszahlungslimit von 3 Euro
  • Nicht alle Einstellungen in der App

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